, Hösli Elias, HERREN 1
Start nach Mass im neuen Jahr!
Am vergangenen Sonntag stand für unsere erste Mannschaft die erste Meisterschaftsrunde im 2024 auf dem Programm. In Widnau im Rheintal trafen die Glarner zuerst auf Flims Trin Unihockey und dann im letzten Spiel des Tages auf den UHC Lokomotive Stäfa.
Die Wirbelwinde starteten äusserst schwungvoll ins neue Unihockey-Jahr und bereits nach zwei Spielminuten lagen die Glarner mit 1:0 in Front! Jonas Hösli setzte Matthias Winteler perfekt in Szene und Winteler netzte eiskalt zur frühen Führung ein. Doch so leicht gaben sich die Bündner dann doch nicht geschlagen und praktisch im direkten Gegenzug glichen sie zum 1:1 aus. In der Folge dominierten die Hurricanes das Spiel über weite Strecken. Immer wieder konnten sehenswerte Abschlüsse kreiert werden, doch der krönende Abschluss wollte einfach (noch) nicht fallen. In der 15. Minute übertrieb es dann ein Bündner mit der Zweikampf-Härte und wanderte folgerichtig für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Glarner Powerplay durfte sich also installieren. Viel in den vergangenen Trainings geübt, schaute lange nicht viel Zählbares oder Nennenswertes heraus. Doch die Hurricanes blieben auch in dieser Situation sehr geduldig und liessen den Ball gekonnt in den eigenen Reihen zirkulieren. Und siehe da: just in den letzten Sekunden der Bündner Strafe fand Pirmin Winteler den Stock von Sandro Polli, der in Überzahl souverän auf 2:1 stellte!
Nach der Pause nahm der Druck der Hurricanes dann noch mehr zu und die Flimser kamen nur noch selten gefährlich vor das Glarner Tor – und falls doch, dann entschärfte der hellwache Schlussmann Sven Baur sämtliche Bündner Abschlüsse. Für das nächste offensive Highlight sorgte Nico Lehmann: der wirblige Glarner Stürmer zog mit dem Ball am Stock unwiderstehlich vors gegnerische Tor und schoss wunderbar aus der Drehung in die Bündner Maschen zum 3:1! Dann dauerte es doch bis in die 35. Spielminute, ehe Sandro Polli auf Zuspiel von Routinier Florian Weber eiskalt auf 4:1 stellte. Nur eine Minute später reüssierte Pirmin Winteler mit einem seiner gefürchteten Drehschüsse – Jonas Hösli nahm dabei dem gegnerischen Schlussmann mustergültig die Sicht! Und die Wirbelwinde hatten noch immer nicht genug: wieder keine Zeigerumdrehung später erzielte Gian-Andri Hefti nach einer feinen Einzelleistung sensationell seinen ersten Saisontreffer zum verdienten 6:1 Schlussstand.
In der zweiten Partie stand den Glarnern mit Stäfa ein unangenehmer Gegner gegenüber, hatte man doch die vergangenen drei Direktduelle allesamt verloren. Der Start ins Spiel misslang den Hurricanes dann auch gründlich: gleich im ersten Anlauf gingen die Zürcher mit 1:0 in Führung. Die Wirbelwinde liessen sich dadurch jedoch keineswegs aus der Bahn werfen und nahmen in der Folge das Spieldiktat in überzeugender Manier in die Hand. In der zehnten Spielminute liessen die Hurricanes den Taten dann auch Zahlen folgen und die Gebrüder Winteler – Pirmin bediente Bruder Matthias mit einem idealen Zuspiel - stellten verdient auf 1:1. Doch nur wenig später ging Stäfa nach einem «Holperball» vor dem Glarner Kasten wieder mit 2:1 in Führung. Würden die Glarner nun den Faden verlieren? Oh nein, keineswegs! Wieder nur wenige Augenblicke später bediente Verteidiger Elias Hösli, welcher heute nach langer Verletzungspause sein Comeback feiern durfte, Primin Winteler, der abermals mit einem Strich von einem Schuss reüssierte und erneut für seine Farben ausgleichen konnte.
Nach der Pause kontrollierten die Glarner die Partie weiterhin und zeigten sich allermeist in der Offensive tätig. Es dauerte jedoch bis in die 35. Minute, ehe erneut die bärenstark aufspielenden Gebrüder Winteler auf 3:2 stellten! Wieder war es Matthias, der auf Zuspiel von seinem jüngeren Bruder Pirmin den viel umjubelten Führungstreffer erzielen konnte. Nun waren die Zürcher natürlich gefordert und nahmen ohne Torhüter volles Risiko und warfen noch einmal alles nach vorne. Doch der Glarner Torhüter Petsch Hösli liess sich nicht mehr bezwingen und entschärfte alle gegnerischen Abschlüsse mit sehenswerten Paraden. Kurz vor Schluss dann die Entscheidung: Jonas Hösli legte perfekt für Hurricanes-Topscorer Pirmin Winteler auf, welcher abgeklärt zum 4:2 Schlussstand einnetzte.
Damit dürfen sich die Hurricanes über das Punktemaximum freuen und machen damit in der Tabelle einen Sprung nach vorne. Nichts desto trotz war dies nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und man darf sich nun keinesfalls auf diesem Erfolg ausruhen. Im Gegenteil: in rund einem Monat gilt es, an der nächsten Runde den Fokus wieder auf das nächste Spiel zu legen und die nächsten Punkte einzufahren.
Flims Trin Unihockey - Hurricanes Glarnerland Weesen 1:6 (1:2 / 0:4)
Tore: 2’ M. Winteler (J. Hösli) 0:1, 3’ Flims 1:1, 17’ Polli (P. Winteler) 1:2 (PPG), 25’ N. Lehmann 1:3, 35’ Polli (Weber) 1:4, 36’ P. Winteler 1:5, 37’ Hefti 1:6
Strafen: 1 Mal 2’ gegen Flims, 0 Mal 2’ gegen Hurricanes
Hurricanes Glarnerland Weesen – UHC Lokomotive Stäfa 4:2 (2:2 / 2:0)
Tore: 1’ Stäfa 0:1, 10’ M. Winteler (P. Winteler) 1:1, 11’ Stäfa 1:2, 13’ P. Winteler (E. Hösli) 2:2, 36’ M. Winteler (P. Winteler) 3:2, 39’ P. Winteler (J. Hösli) 4:2
Strafen: 0 Mal 2’ gegen Hurricanes, 0 Mal 2’ gegen Stäfa
Hurricanes Glarnerland Weesen:
P. Hösli (TW), Baur (TW)
Weber, Gächter(C), N. Lehmann, Zanoni, Polli
Zweifel, Jenny, M. Winteler, J. Hösli, P. Winteler
E. Hösli, Hefti, Meyer, Trümpi, J. Lehmann
Bild: Florian Weber