, Hösli Elias, HERREN 1

Immerhin ein weiterer Zähler...

Unsere erste Mannschaft bäumt wieder erst sehr spät auf und rettet immerhin noch einen Punkt aus dem Obertoggenburg...

Zur «Prime Time» stand für unser Fanionteam am vergangenen Samstagabend in Nesslau das nächste Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Gegen die Toggenburger hatten die Glarner vor einigen Jahren ein hart umkämpftes Cupspiel, welches die Wirbelwinde letztlich knapp in der Verlängerung verloren hatten. Die Hurricanes hatten da also definitiv noch eine Rechnung offen…
 
Ein bekanntes Bild…
Der Start in diese mit Spannung erwartete Affiche gelang den Gästen – wie schon im letzten Spiel – absolut nach Wunsch: bereits in der dritten Spielminute netzte Pirmin «Piri» Winteler ein erstes Mal eiskalt ein. In der Folge konnten sich beide Teams nennenswerte Möglichkeiten erarbeiten, doch auch die Defensivabteilungen respektive die beiden Torhüter konnten sich in dieser Phase auszeichnen und es fielen bis kurz vor Schluss des ersten Abschnitts keine weiteren Treffer. Beide Mannschaften hatten bis dahin je eine Unterzahlsituation schadlos überstanden, als nur sieben (!) Sekunden vor der Sirene, dem Heimteam doch noch der Ausgleich gelang. Wieder verpassten es die Hurricanes, nach einem super Start ihr Spiel durchzuziehen und den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen.
 
Wieder ein schwaches Mitteldrittel
Im Mitteldrittel liessen die Wirbelwinde – ebenfalls wie bereits vergangene Woche – deutlich nach. Die Hausherren nahmen dies dankend an und stellten bis Spielhälfte durch an sich wenig zwingende Abschlüsse auf 3:1. Bei den Glarnern war irgendwie der Wurm drin und es wollte einfach nichts so richtig funktionieren. Captain Marco Schlittler spielte dann mal einen Gegner richtiggehend schwindlig und zog sogleich alleine aufs Tor, scheiterte aber leider knapp am Toggenburger Schlussmann. Auch Luca Wiederkehr war seinem ersten Saisontreffer richtig nahe, nur wenige Zentimeter fehlten aber auch bei seiner Top-Chance. Auch eine kurze doppelte Überzahl konnte aus Sicht der Gäste leider nicht in Zählbares umgemünzt werden.
 
Bärenstarke Schlussphase
Es musste also wieder eine massive Leistungssteigerung her, wollten die Glarner hier noch ein Wörtchen um den Sieg mitreden. Die Hurricanes bekamen dann auch gleich eine erste gute Möglichkeit auf dem Silbertablett serviert, als nämlich abermals ein Nesslauer auf die Strafbank verbannt wurde. Doch auch das sollte nicht erfolgreich sein. Und so zerrann Minute für Minute und den Hurricanes drohten einmal mehr die Felle davon zu schwimmen. Coach Matthias «Winti» Winteler nahm bereits über vier Minuten vor Schluss sein Time-Out und ging volles Risiko: der stark aufspielende Hurri-Goalie Andreas Heierle wurde durch einen sechsten Feldspieler ersetzt und alles wurde nach vorne geworfen. Und siehe da: man liess den Ball nun (endlich mal) sauber durch die eigenen Reihen zirkulieren und schliesslich war es «Winti», der aus der zweiten Reihe abzog und dann folgte ein Geniestreich von Captain Marco Schlittler: als wäre es die einfachste Sache der Welt, lenkte er den halbhohen Schuss Wintelers wunderschön in die gegnerischen Maschen zum 2:3 Anschlusstreffer! Und noch immer waren mehr als drei Minuten zu spielen. Und na ja, wenn gerade so gut geklappt hat, warum nicht gleich nochmals volles Risiko? Gesagt – getan: wieder wurde mit sechs gegen fünf Feldspielern aus Sicht der Glarner agiert und wieder lief das Spielgerät sehr ansehnlich durch die eigenen Reihen. Bis dann die Gebrüder Winteler ihren Farben zu phrenetischem Jubel verhalfen: «Piri» ideal auf «Winti» und dieser schoss sein Team wunderbar in die Verlängerung!
 
Erst Topchance, dann ist’s vorbei…
In der Verlängerung waren erst wenige Sekunden gespielt, als erneut Matthias Winteler zu einer Riesenmöglichkeit kam und wieder nur wenige Zentimeter zum zweiten Saisonsieg fehlten. Doch im Sport sind Sieg und Niederlage oftmals sehr nahe beisammen – das mussten dann auch gleich die Hurricanes knallhart einsehen, denn die Nesslauer setzten im direkten Gegenzug zum Konter an und entschieden das Spiel mit dem wohl besten Spielzug der gesamten Partie eiskalt für sich.
 
Den Glarnern blieb damit einmal mehr knapp nur das Nachsehen. Wieder waren starke Leistungsschwankungen im Spiel der Hurricanes auszumachen, die es für die kommenden Spiele dringend auszumerzen gilt. Denn man hat nun definitiv genug oft angedeutet, dass durchaus das Potenzial, um in dieser Liga bestehen zu können, vorhanden wäre. Doch nun liegt es an jedem Einzelnen, dies dann auch während 60 (oder mehr) Minuten auf das Feld zu bringen.
 
Nach einem Wochenende zum Verschnaufen folgt für unser Fanionteam das nächste Heimspiel am Sonntag, 02. November um 14:00 in der Sporthalle in Schwanden – sei dabei und unterstütze unsere Jungs live in der Halle!
 
 
UHC Nesslau Sharks – Hurricanes Glarnerland Weesen        4:3n.V.             (1:1 / 2:0 / 0:2 / 1:0)
Tore: 3’ P. Winteler 0:1, 20’ Nesslau 1:1, 24’ Nesslau 2:1, 31’ Nesslau 3:1, 57’ Schlittler (M. Winteler) 3:2, 59’ M. Winteler (P. Winteler) 3:3, 61’ Nesslau 4:3
Strafen: 3 Mal 2’ gegen Nesslau, 1 Mal 2’ gegen Hurricanes
Bester Spieler Hurricanes: Jonas Zweifel
 
 
Hurricanes Glarnerland Weesen:
Heierle (TW), P. Hösli (TW)
J. Zweifel, Löffler, Schlittler(C), Wiederkehr, P. Winteler
E. Hösli, Gächter, Zanoni, M. Winteler, J. Hösli
Weber, L. Regen, N. Lehmann, T. Kamm, Hugelshofer
Hefti
 
Bilder: Ronja Weber